Training Day

Vielleicht kennt sogar jemand die Strähnentechnik „Lagensträhnen“, denn diese wurde an unserem Trainingstag fleißig geübt. Eine Technik, die einen super natürlichen Look zaubert und beinahe immer anwendbar ist. Doch wie werden Lagensträhnen gemacht?

Zuerst einmal etwas Theoretisches.

Genauso wie klassische Strähnen werden sie mit Folie gemacht, doch die Technik ist eine ganz andere. Man beginnt beim vorderen Haaransatz an der Stirn bzw. Schläfen und richtet die Strähnen und Folien nach Vorne aus, dabei arbeitet man sich dann bis zum hinteren Haaransatz im Nacken durch und so sind alle Haare nach Vorne gesträhnt. Dabei legt man jedes gefädelte Strähnenpaar immer auf die darunterliegende Folie und klebt gleich danach die nächste Folie darauf. Es wird nicht wie bei klassischen Strähnen die Folie geknickt oder eingeschlagen oder macht gar einzelne Päckchen. Denn ein positiver Effekt, der durch Lagensträhnen entsteht, ist, dass man sehr nahe an den Haaransatz kommt – genaueres seht in dann in den Fotos. Man sollte dabei beachten, feine Strähnenabteilungen zu machen, nur so gelingt der natürlicher Look.

Jedoch hat jede Kundin ihren eigenen Stil und so können auch mehrere Farbnuancen oder aufhellende Töne genommen werden. Zum Beispiel passen sehr gut ein heller Blondton und ein dunkler Blondton oder helles Braun zusammen. Es können auch auch mehrere Blondtöne in unterschiedlicher Farbnuancierung abwechselnd gesträhnt werden – einmal ein neutrales Blond und einmal ein goldigerer Blondton. So entsteht ein wunderbares Farbspiel, das wunderbar natürlich aussieht.

Jetzt ein bisschen Praxis zum Anschauen.

An unserem Trainingstag waren zwei unaussprechlich stille junge Damen (unsere Trainingsköpfe) als Modelle im Einsatz. Unsere sehr versierte Kerstin, ein Profi im Lagensträhnen, hat die Lagensträhnentechnik vorgezeigt und Nina und Martina haben daraufhin gleich fleißig selbst Hand angelegt. Den einen Trainingskopf haben wir ein bisschen aufgehellt und den anderen mit ein paar dunklen Highlights verschönert – das Ergebnis könnt ihr ebenfalls in den Fotos sehen.

Ziel des Tages war es, ein Gefühl für die Technik zu bekommen, was man dabei beachten muss und wann Lagensträhnen die richtige Alternative zu klassischen Strähnenpäckchen oder einer anderen Färbetechnik sind.

Wenn ihr selbst einmal Interesse an diesem Look habt, besucht uns gerne in einem unserer Salons und fragt danach oder schaut auf Instagram friseur.riebel vorbei – we are ready for it!

berufsprofil friseur

Was macht den Friseurberuf aus, wie verbringt man die Lehrzeit und welche Karriereziele kann man verfolgen.

Der Beruf des Friseurs wird oft im Allgemeinen als kreative, sich auslebende oder gar künstlerische Arbeit charakterisiert. Doch wie viele Stylisten würden den Friseurberuf tatsächliche so beschreiben? Eine Frage, die vermutlich unbeantwortet bleiben wird, denn jeder hat klarerweise unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Grob könnte man zwei Spezies von Friseuren definieren, Stylisten, die im Salon am Kunden arbeiten und Stylisten, die für Magazine, Run-Way-Shows und diverse Künstler tätig sind.

Übung macht den Meister

So gibt es mehrere Karrierewege, die eines gemeinsam haben, die Ausbildung. Sie beginnt meist mit der Lehre und die dauert normalerweise drei Jahre, die Lehrzeit kann aber auch durch einen höheren Schulabschluss verkürzt werden. Während der Lehre muss planmäßig die Berufsschule besucht werden, um die theoretischen Lehrinhalte zu verinnerlichen. Während der Berufsschulzeit, die in Niederösterreich mehrere Wochen am Stück pro Lehrjahr dauert, wird neben dem Theoretischen auch die Praxis stundenweise vollstritten und dabei an echten Modellen frisiert. Doch das wichtigste in unserem Beruf ist und bleibt die praktische Erfahrung, denn die lässt uns zu Fachexperten werden. Die Kunst dabei ist, das theoretisch Erlernte mit dem Praktischen zu vereinen, da die implizite Farbenlehre und geometrische Schnittführung für den Friseuralltag aktuell von großer Wichtigkeit sind. Ein westenlicher Punkt in der Ausbildung ist auch das aktive Zuhören, um so die Frisurenvorstellung der Kundin oder des Kunden zu verstehen und auch umsetzen zu können. Also ist während der Ausbildung üben, üben, üben und Erfahrungen sammeln das Wichtigste. 😉

So gilt im Friseurberuf, wenn die Basics sitzen, kann kreativ gearbeitet werden. Jeder Schnitt ist individuell auch wenn man exakt den gleichen Schnitt immerwieder schneidet – es ist wie beim Kochen, jedes mal kocht man genau mit den gleichen Zutaten und Geräten ein und das selbe Gericht, und dann kommt es doch vor, dass es anders als sonst schmeckt.

Model auf einer Friseurmesse

Was macht noch unseren Beruf aus? Einerseits sind wir sehr kreativ unterwegs, besonders wenn Kunden sagen „…mach was du willst“. Aber die Chance steht 50:50, dass es der Kundin dann doch nicht gefällt. Daher sollte man im Vorhinein ein paar Do’s and Dont’s absprechen, um in kein Fettnäpfchen zu treten. Abgesehen davon haben die meisten Kunden genaue Vorstellungen, wie die Frisur sein soll bzw. wie sie aussehn möchten. Hier kommt schließlich unsere Expertise zum Einsatz, um zu beraten und über gewisse Frisur-Fehlentscheidungen aufzuklären. Also könnte man meinen, dass unser Beruf semi-kreativ ist bzw. man sich nur in einem gewissen Rahmen bewegen kann, denn man möchte ja glückliche Menschen aus dem Salon verabschieden. Daher liegt das kreative Arbeiten im Salon in der angewendeten Schneide- und Färbetechnik bzw. der Farbnuancenzusammenstellung. Was anderes ist es, wenn man für Fotoshootings, Modeschauen oder Trendmagazine arbeitet, dann lässt sich die Frisur der Mode anpassen und kann überaus kreativ oder gar avantgardistisch ausfallen. Die Haare werden sozusagen zu Kunstobjekten und man frisiert was selbst gefällt – und über Schönheit lässt sich ja bekanntlich streiten.

Ebenso charakteristisch an unserem Beruf ist, dass man immer mit Menschen zu tun hat, man ist immer in unterschiedlicher Gesellschaft. Spricht über Alltägliches aber auch persönliche Schicksale lassen Kunden im Gespräch im Salon zurück, und manchmal wird auch gar nichts gesprochen. Man ist Zuhörer und Verschönerer in einem.

Was macht man aber, wenn einem der Friseuralltag doch zu langweilig ist und man sich weiterentwickeln will? Da gibt es einige Möglichkeiten, um sein Berufsleben ein bisschen aufzupeppen. Zum einen die Meisterprüfung und da ist der eigene Friseurladen nicht mehr weit – Unabhängigkeit, mehr Arbeitsaufwand aber die eigenen Vorstellungen lassen sich verwirklichen. Zum anderen könnte man auch Fachtrainer bei diversen Beautyunternehmen werden und sich in einem Fachbereich (Schnitt, Farbe, Hochstecken) spezialisieren. Mit dem Quäntchen Glück und handwerklicher Perfektion wird man Celebrity-Stylist und fliegt um die Welt oder wird Creative Director bei internationalen Unternehmen und gibt Trends vor. Obendrein steht einem die weite Beautywelt mit all ihren Facetten offen, es gibt auch die Option eine Zusatzausbildung als Make-up-Artist, Lash- und Nails-Designer zu machen oder man wird im Theater als Maskenbildner und Stylist happy. Ein anderes Karriereziel wäre BerufsschullehrerIn, denn den Nachwuchs perfekt auszubilden ist heutzutage immer wichtiger und unerlässlich geworden. So viele Karriereziele, wie in unserer Branche lassen sich selten im Berufsleben finden und jeder kann seiner Passion folgen und sich dabei neu entdecken.

Was unserer Branche noch bevorsteht, wird sich im Laufe der Jahre zeigen, doch eines steht fest, die Haare braucht jeder früher oder später einmal geschnitten. 🙂

Love what you do!

. . . zum Jahresende

Das Jahr 2021 beginnt, fast so wie es endet, mit einem Lockdown. Doch neben dem ganzen Corona-Wahnsinn gab es auch einige erfreuliche Ereignisse im Jahr 2021.

Eigentlich war der Salonumbau in Bisamberg schon vergangenes Jahr geplant, doch durch die unsicheren Coronazeiten, entschieden wir uns, es auf Später zu verschieben. Aufgrund der Impfeinführung in der ersten Jahreshälfte und der halbwegs stabilen Corona-Situation im Sommer, haben wir uns Ende August dazu entschlossen, dass „Später“ jetzt ist und die Umbauarbeiten starteten sogleich. Aus dem eingewohnten Salon wurde, durch die schlichte Einrichtung, ein modernes Geschäft, das Jung und jung Gebliebene verschönert. Leider konnten wir aber noch keine Einweihungsparty feiern, aber vielleicht wird es 2022 möglich sein. Wer aber sich selbst von den Verschönerungen des Salons überzeugen mag, der kann gerne persönlich vorbei schauen oder einen der Blogartikel dazu durchlesen. Außerdem haben wir unser Team in Bisamberg erweitert und freuen uns sehr, dass Kerstin W. Sie jetzt mit Susanne im Salon begrüsst.

Erfolgreich war auch schon der Juni, denn die Lehrlingsabschlussprüfung stand für unsere Kerstin D. aus dem Stockerauer Salon an. Nach der dreijährigen Lehrzeit gibt es, so wie in allen Lehrberufen, eine Abschlussprüfung, die die fachlichen Qualifikationen und Fähigkeiten testet. Um vom Lehrling zum Gesellen zu werden, muss eine praktische Prüfung und ein Fachgespräch absolviert werden. Die Prüfung nimmt einen ganzen Tag in Anspruch und findet in St. Pölten statt. Neben den Damenservices, gibt es auch das Herrenservice und zum Berufsbild gehört weiterhin das Haararbeiten, wo in Detailarbeit Arbeitsproben gezeigt werden. Alle Teile hat Kerstin nicht nur positiv abgeschlossen, sondern konnte mit „gutem Erfolg“ in den neuen beruflichen Abschnitt starten. Wir sind sehr stolz und gratulieren herzlichst!

„Fachexperte Professional“

Zu beginn des Jahres hat sich Sophie entschlossen, die Meisterprüfung zu absolvieren und startete sogleich in der ersten Jahreshälfte. Die Meisterprüfung muss in fünf Modulen abgeschlossen werden – der fachliche Teil setzt sich aus mündlich, schriftlich und praktisch zusammen, der allgemeine Teil beinhaltet zum einen die Unternehmerprüfung und zum anderen die Lehrlingsausbildnerprüfung. Wobei sich die Anwärter selbst die Reihenfolge der Prüfungen aussuchen können. Genauso wie bei der Lehrabschlussprüfung, müssen Arbeitsproben aus Damenservice, Herrenservice und Haararbeiten gezeigt werden, nur in intensiverer und anspruchsvollerer Ausführung. Durch die Matura und dem bereits absolvierten Lehrlingsausbildnerkurs fehlten für den Abschluss zum Meister schließlich die drei fachlichen Module. Die theoretischen Prüfungen bestritt sie in der ersten Jahreshälfte und den praktischen Fachteil hob sich Sophie als letzten Teil für Dezember auf. Auch dieser wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren ebefalls herzlichst und freuen uns sehr! (Die Urkunde des praktischen Teils lässt noch auf sich warten.)

Zum Abschluss sagen wir DANKE an unsere treuen Kunden und Kundinnen, die uns weiterhin während diesen nicht immer einfachen Corona-Zeiten in den Salons besuchten und weiterhin besuchen. Vielen Dank, für euer Vertrauen und die schöne Zeit, die wir gemeinsam verbringen.

Ein riesengroßes Dankeschön gilt auch unseren MitarbeiterInnen, die tagtäglich ihr bestes geben und wirklich ein großartiges Team und einzigartige Menschen sind! (Ihr seid`s spitze!)

Wir wünschen euch allen schöne Weihnachten, besinnliche Festtage und ein aufregendes, gutes Jahr 2022.

Frohe Weihnachten und bis bald in einem unserer Salons!

Neuer Salon in Bisamberg

Die Verschönerungen des Bisamberger Salons konnten nach einer zweiwöchigen Umbauphase abgeschlossen werden und die Räumlichkeiten erstrahlen nun im neuen Glanz.

Ende August konnte nun endlich das Projekt „Salonumbau“ in Bisamberg in Angriff genommen werden, denn geplant war der Umbau bereits im Jahr 2020, doch Corona machte uns einen Strich durch die Rechnung. Der Zeitplan war strikt, da in nur zwei Wochen das komplette, alte Mobiliar entsorgt, die in die Jahre gekommenen Installationen erneuert und die neue moderne Einrichtung angeliefert und aufgebaut werden musste. Glücklicherweise sind kaum böse Überraschungen während des Umbaus zum Vorschein gekommen und alles lief nach Plan. Das Raumkonzept „Einfach/Modern“ mit einer weichen, runden Designlinie hat perfekt anklang in dem kleinen Salon gefunden.

Eines war von Anfang an klar, der bestehnde Raumplan musste größtenteils so bleiben wie er ist und somit war die Tüftelei wegen des Raumkonzeptes etwas begrenzt, da der Salon gar keine so einfache Raumaufteilung hat, wie es am Anfang erscheinen mag. Es mussten fünf Frisierplätze sowie zwei Waschanlagen hineinpassen und genügend Platz für Stauraum sein. Deswegen wurde die Heizungsanlage umgesetzt und eine schmale Durchgangsmauer im hinteren Bereich geschmissen. Das Raumkonzept passend zu den begrenzten Räumlichkeiten war dadurch schnell entschieden, weniger ist mehr. Mit kompakten Sesseln, bodenlangen Spiegeln und unaufdringlichen Beistelltischen wirkt das Innere unseres Friseursalons nun viel einladender und geräumig. Die Kassa im Eingangsbereich wirkt frisch und hell und rundet das Interior des Salons passend ab. Ein wichtiger Punkt ist die Beleuchtung, denn um gut arbeiten zu können, muss genügend Helligkeit vorhanden sein.

Somit wurde das anfangs ausgewählte Designkonzept von „Einfach/Modern“ perfekt umgesetzt – die runden Stylingsessel im vorderen Bereich und die dazu passende Waschlounge im hinteren Bereich konnten wunderbar integriert werden. Und natürlich haben wir für euch ein paar vorher-nacher-Fotos von der großen Veränderung unten angehängt. Wir hoffen, sie gefallen! Wir sind super happy mit dem Ergebnis des Umbaus und freuen uns, euch nun endlich im neuen Salon begrüßen zu dürfen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die super Handwerker!

PS: Eine Einweihungsparty ist diesen Herbst auch geplant, aber Datum steht noch keines fest. Bis dahin, eine schöne Zeit und schaut gerne vorbei, Kerstin und Susanne sind für euch bereit. 🙂

… es wird rund laufen

So viel sei verraten, im Bisamberger Salon wird es bald rund gehen.

Nachdem der Salon in Bisamberg seit längerem auf seinen Umbau wartet und Corona uns letztes Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, wird das nun heuer in der zweiten Jahreshälfte in Angriff genommen.

Der kleine aber feine Salon wird eine Grunderneuerung bekommen. Das jetzige Interieur wird ausgemustert, die Fliesen und die dunkle Kassaecke müssen Platz für Neues machen. Außerdem gibt es eine andere Raumaufteilung im hinteren Bereich des Salons, somit werden vereinzelt Bereiche verändert, um die zwei neuen Waschbecken unterzubringen. Auch der Aufenthaltsraum wird natürlich neu eingerichtet.

Insgesamt kommt ein modernes, unaufgeregtes Raumkonzept nach dem Motto „Einfach\Modern“ zum Einsatz – das aus gemütlichen Möbeln, einem hellen Fußboden in Holzoptik und ausreichend Lichtquellen besteht. Es sind 4 – 5 Stylingplätze und ein einladender Kassenbereich direkt beim Eingang geplant. Die Waschlounge wird, wie bereits erwähnt, im hinteren Bereich des Salons untergebracht werden, wo unsere Kunden die Kopfmassage in Ruhe genießen können. Die schwarzen Frisiersessel bestechen dann in rundem Design und dazu passend wird es von der selben Interieur-Linie die Waschbecken geben, um das Konzept „Einfach\Modern“ bestmöglich umzusetzen – so wird das Hauptaugenmerk auf einer runden Linie bezüglich Interieur und Ausstattung liegen (siehe unten).

Die Renovierungsphase ist mit zirka 2 Wochen angesetzt und danach soll es eine entspannte Einweihungsfeier mit Brötchen und Sekt geben (natürlich abhängig von der aktuellen Coronalage).

Wir hoffen, dass das Projekt dieses Jahr losgehen kann und freuen uns schon, unsere Kunden im neuen Salon begrüßen zu dürfen.

Dankeschön

Wie alles, so neigt sich auch dieses Jahr dem Ende zu. Neues gelernt und Altes wissen wir nun vielleicht mehr zu schätzen. Doch das was uns das Leben noch geben wird, auf das können wir nur gespannt warten. Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein hoffnungsvolles 2021!

Volumenwelle, ein neuer alter Trend?

EIN STYLE, DER WIEDER ZUM TREND WIRD? DIE VOLUMENWELLE SOLL MEHR FÜLLE, LOCKEN UND VOR ALLEM VOLUMEN ZAUBERN. UM DIESEN STYLE ZU KREIEREN, KOMMT DIE DAUERWELLENTECHNIK ZUM EINSATZ, WELCHE MANCH EINEM BEREITS AUS LÄNGST VERGANGENER ZEIT BEKANNT IST.

Die klassische Dauerwelle, so wie sie in den 80igern populär war, ist heutzutage nur noch sehr selten zu sehen. Doch bekanntlich soll ja jeder Trend wieder einmal irgendwann auftauchen. Und so könnte es mit der Volumenwelle sein. Getragen wird sie locker flockig in größeren Wellen bzw. größeren Locken. Das Haar soll volumig sein und durch einen leichten Schwung nicht ganz glatt herunter hängen. Zu beachten sind jedoch ein paar Punkte, ob diese Art der Frisur überhaupt zum eignen Stil passt und, ob die Haare der Umformung gewachsen sind.

Wie wird die Volumenwelle gemacht? Ohne den Einsatz von Dauerwellenwickler kommt man auch hier nicht weit. Denn durch sie kommt die Wellung zustande. Dabei ist die Größe des Wicklers zu beachten, da dieser die Größe der gewünschten Locken bestimmt. Mittels den Wicklern und den dazugehörigen Produkten findet eine Umformung des Haares statt und macht diese permanent. Das Unterfangen dauert zirka eine – einenhalb Stunden, aber meistens länger, weil die Haare danach noch geschnitten werden sollten und dementsprechend gestylt. Das Styling kann sich auf das Haareföhnen mit einem Föhndifussor beschränken. Doch am schönsten kommt die Wellung durch das Lufttrocknen heraus. Also easy im Styling – auch Zuhause, vorausgesetzt man macht alles richtig. Somit sind auch Stylingmuffel mit dieser Frisur nicht überfordert. Beim Haarewaschen eine Pflege anwenden und danach einen Föhnschaum ins handtuchtrockene Haar geben, mit einem groben Kamm durchfrisieren und fertig ist die Frisur.

Vor der Umformung sollte die Haarstruktur auf alle Fälle stabil und gesund sein. Kurzes Haar kann auch gefärbt sein, jedoch vorsicht, das gefärbte Haar wird danach heller sein und die Struktur möglicherweise griffiger! Bei langen Haaren sollte die Haarstruktur gesund sein und nicht trocken oder gar porös, da es doch ein anspruchsvoller Vorgang für die Haarfaser ist. Genauso sollte man sich sehr gut überleben, ob man gesträhntes blondes Haar einer „Dauerwelle“ unterzieht, da das Haar dadurch tatsächlich beschädigt werden kann und das Gegenteil von Volumen möglich ist – sie werden schlaff! Bei zu langen Haaren (z.B. über der Schulterlänge) wäre eine Volumenwelle auch eher wirkungslos, da sich die Haare durch die Länge und Gewicht schnell aushängen und man so keinen Effekt sieht. Aber bei kurzen sowie gesunden Haaren, die bis zur Schulter gehen – go for it!

Wer wäre also der passende Volumenwelle-Typ? Jeder. Egal, ob Mann oder Frau, denn die Volumenwelle kann am Oberkopf oder ganzen Kopf gemacht werden, je nachdem wo das Volumen und die Wellung gewünscht sind. Vor allem schmeicheln den Frauen weiche Übergänge und ein bisschen Schwung. Aber auch Männer können davon profitieren und mit einer leichten Bewegung im Haar auffallen. Natürlich ist es eine individuelle Sache und daher steht eine Beratung an erster Stelle. Also wer interssiert ist, der kann gerne in einem unserer Salons vorbeischauen und sich alles darüber erzählen lassen!

Wir sind gespannt, ob sich ein Trend daraus entwickelt und wieder fleißig Dauerwellenwickler gedreht werden oder, ob es doch nur ein Aufflackern der Vergangenheit bleibt. Auffallend wäre der Style allemal.

PS: Wer nicht so auf permanent steht, der kann auch Locken bzw. Wellen temporär mittels Lockenstab oder geföhnt ausprobieren.

Hier noch ein nachher Foto einer kürzlich gemachten Volumenwelle, gezaubert in unserem Stockerauer Salon. Überzeugt euch selbst! 🙂

Haare Färben und Schneiden vor oder nach dem Sommerurlaub?

Oft fragt man sich selbst, ob es sich auszahlt die Haare vor dem Sommerurlaub färben zu lassen, da diese meist viel Sonnenlicht und Wassereinflüsse aushalten müssen und vermehrt gewaschen werden. Und nützt es etwas, die Spitzen davor schneiden zu lassen oder gleich nach dem Sommerurlaub mehreren Zentimetern adieu zu sagen?

Prinzipiell ist jede Haarpracht individuell und jeder möchte seine Haare anders tragen, doch, um das bereits gefärbte Haar nicht unnötig zu belasten empfiehlt es sich dieses nicht unbedingt komplett zu färben (vor allem Längen und Spitzen), besonders wenn es langes Haar ist und man sich viel im Wasser und Sonne aufhält. Doch wenn bereits der Nachwuchs hervorblitzt kann dieser ohne Bedenken nachgefärbt und den Längen und Spitzen eine intensive Pflege gegönnt werden. Auch eine leichte Tönung verschönert gleich das Gesamtbild – ist aber meist nicht so haltbar dafür schonender als die klassische Haarfarbe. Natürlich sind diese Tipps abhängig vom Urlaub und dem Wohlfühlfaktor einer jeden Person, denn zum Beispiel bei einem Städtetrip darf das Haar schon vom Ansatz bis in die Spitzen in voller Farbpracht leuchten, oder wer kaum ins kühle Nass springt, kann auf alle Fälle eine Komplettfärbung machen lassen.

Wie sieht es beim Haarschnitt aus? Das ist davon abhängig wie gesund oder strapaziert die Längen und Spitzen sind und natürlich auch vom Urlaub. Denn bei gesunden Spitzen reicht ein Schnitt völlig nach dem erholsamen Urlaub aus, um eventuell ausgetrocknete Enden abschneiden zu lassen. Doch wenn man bereits schon seit einigen Wochen überlegt einen Friseur aufzusuchen, dann empfiehlt es sich auf alle Fälle vor dem Sommerurlaub die Haare schneiden zu lassen. Denn sonst könnten die Spitzen noch mehr austrocken und sich der Spliss eventuell weiter nach Oben in die Längen ziehen. Außerdem sind gute Pflegeprodukte während dem Sommerurlaub ein Must-Have.

Wer sich bei Farbe oder Schnitt aber unsicher ist, der kann gerne in einem unserer Salons vorbei schauen und sich beraten lassen. Wir freuen uns auf euch und auf den Sommer!

PS: Auch eine komplette Veränderung von lang auf kurz ist im Sommer immer eine gute Idee, denn lange Haare sind meist aufwändiger in der Pflege und sie schützen leider auch nicht vor der Sommerhitze. 😉